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DESCRIPTION:NKU-SPRECHSTUNDE\nDie Fragestunde des Netzwerks Klimaanpassung & Unternehmen.NRW \n\n  \n „Bewertung von Klimarisiken und -chancen in Unternehmen mittels Szenarioanalyse!“\n02. Mai 2024\, 8:00 – 8:45 Uhr \nOrt: Online \n\nSehr geehrte Damen und Herren\, \n\nin unserer 19. Sprechstunde des Netzwerks Klimaanpassung & Unternehmen am 02. Mai 2024 haben wir mit Herrn Daniel Mazuré vom  UN Global Compact Netzwerk Deutschland (UN GCD) zum Thema „Bewertung von Klimarisiken und -chancen in Unternehmen mittels Szenarioanalyse!“ gesprochen. \nGerne stellen wir Ihnen hiermit eine kurze Zusammenfassung des Gesprächs zur Verfügung. \n  \nBewertung von Klimarisiken und -chancen in Unternehmen mittels Szenarioanalyse! \nDurch den Klimawandel ergeben sich zahlreiche Risiken wie auch Chancen für Unternehmen. Daher ist eine Analyse der betrieblichen Klimarisiken und -chancen unabdingbar. In dem Diskussionspapier „Identifizierung und Bewertung von Klimarisiken und -chancen für Unternehmen: Auswirkungen des Klimawandels mittels Szenarioanalyse verstehen“ beschreibt das UN GCD wie Unternehmen mit Hilfe von Szenarioanalysen Klimarisiken und -chancen identifizieren\, finanzielle Auswirkungen quantifizieren und so informierte Entscheidungen treffen können. \n\nUN Global Compact Netzwerk Deutschland (UN GCD): Das UN GCD ist das Business Network der Vereinten Nationen\, das 2000 gegründet wurde. Das Ziel des Netzwerks ist es\, eine nachhaltige Weltwirtschaft zu fördern. Unternehmen\, die dem Netzwerk beitreten\, verpflichten sich\, die 10 Prinzipien in den Themenfeldern Menschenrechte\, Arbeitsnormen\, Umwelt und Klima und Korruptionsprävention zu wahren und jährlich einen Bericht dazu abzugeben. Das Netzwerk ist die größte Nachhaltigkeitsinitiative weltweit (+24 000 Teilnehmende)\, in Deutschland sind über 1200 Unternehmen und Non-Business Organisationen beteiligt.\n\n\nDiskussionspapier „Auswirkungen des Klimawandels mittels Szenarioanalyse verstehen“: Bei dem kürzlich veröffentlichten Diskussionspapier handelt es sich um ein Update eines bestehenden Papiers\, das sich mit der Rolle von Szenarioanalysen zur Identifikation von Klimarisiken und -chancen in Unternehmen befasst. Im Rahmen der neuen Corporate Sustainability Reporting Directive werden sich Unternehmen künftig verstärkt mit ihren Klimarisiken und -chancen auseinandersetzen müssen. Das neue Diskussionspapier berücksichtigt diese neue regulatorische Landschaft. Zudem wurden empfohlene Szenarien angepasst: Wurde früher überwiegend auf die Emissionen von Treibhausgasen geschaut\, werden heute beispielsweise auch sozioökonomische Variablen berücksichtigt.\n\n\nSzenarioanalysen: Es gibt verschiedene Szenarien\, die die Klimaerwärmung abbilden\, angefangen von moderaten Erwärmungsszenarien\, in denen gezielte Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1\,5 Grad Celsius ergriffen werden und erfolgreich umgesetzt werden\, bis hin zu Szenarien\, in denen Geschäftsaktivitäten wie gewohnt fortgeführt werden\, ohne Rücksicht auf Treibhausgasemissionen\, was zu erheblichen Temperaturanstiegen von mehr als 5 Grad Celsius führen würde. Diese verschiedenen Szenarien ermöglichen es Unternehmen\, potenzielle Risiken und Chancen im Zusammenhang mit dem Klimawandel besser zu verstehen und entsprechende strategische Entscheidungen zu treffen. Im Rahmen einer Szenarioanalyse entscheidet man sich meist für die Betrachtung zwei verschiedener Szenarien mit unterschiedlichen Auswirkungen auf das Unternehmen.\n\n\nAblauf der Szenarioanalyse: Voraussetzung für eine erfolgreiche Klimarisiko- und -chancenanalyse auf Basis von Szenarien ist eine klar definierte Governancestruktur und Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens für die Durchführung. Erst dann können in einem ersten Schritt die wesentlichen Klimarisiken und -chance identifiziert werden. Für eine erfolgreiche Durchführung sollte sich die Analyse auf Geschäftsaktivitäten und Standorte begrenzen\, die von hoher finanzieller Relevanz sind und/oder Veränderungen besonders stark ausgesetzt sind (Schritt 2). Um die volle Bandbreite an transitorischen und physischen Risiken zu betrachten\, sollte die Szenarioanalyse mindestens zwei Szenarien betrachten (Schritt 3). Eines\, welches sich auf eine erfolgreiche Begrenzung der globalen Erwärmung auf unter 1\,5°C stützt bzw. den politischen Anspruch hat\, sowie eines\, in welchem die globalen Emissionen weiter steigen und somit die globale Erwärmung weiter voranschreitet. Neben den klassischen physischen Risiken wie Überflutungen\, Hitzewellen und Dürren soll dadurch auch die Betrachtung transitorischer Risiken ermöglicht werden\, z.B. aus regulatorischen Veränderungen und sich wandelnden Kundenanforderungen. Im vierten Schritt werden die identifizierten Risiken und Chancen dann finanziell bewertet. Basierend auf diesen Erkenntnissen werden Konzepte und Maßnahmen zur Emissionsreduktion und Klimaanpassung entwickelt. Abschließend erfolgt in einem letzten Schritt die Bewertung der für das Unternehmen relevanten\, durch den Klimawandel ausgelösten Gesamtrisiken. Im Diskussionspapier werden auch einige Tools vorgestellt\, die eine Hilfestellung für die Anwendbarkeit von komplexen Klimaszenarien für Unternehmen leisten.\n\n\nImplikationen zur Anpassung: Anhand der Analyse erarbeiten sich Unternehmen ganz konkrete Antworten: Was für Geschäftsbereiche sind betroffen? Welche Produkte sind potenziell betroffen? Wie steht es um Klimarisiken in der Lieferkette? Basierend auf diesen Informationen können Unternehmen dann informierte Entscheidungen zur Anpassung treffen.\n\n\nChancen: Unternehmen können die Analyse aktiv nutzen\, um Chancen für ihr Geschäft zu erkennen und entsprechend zu handeln. So kann ein Unternehmen beispielsweise Erkenntnisse gewinnen\, die es neue Geschäftsfelder erschließen\, Absatzmärkte schaffen oder sein Produktportfolio anpassen lassen.\n\nHaben Sie Fragen? \nGerne können Sie sich bei Fragen an uns oder auch direkt an Herrn Daniel Mazuré unter daniel.mazure@globalcompact.de wenden. \nDie Publikation finden Sie hier: UN Global Compact Netzwerk Deutschland: Auswirkungen des Klimawandels mittels Szenarioanalyse verstehen \n\nKünftige Termine der NKU-Sprechstunde: \nIn unserem  Veranstaltungskalender finden Sie Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu allen Veranstaltungen des Netzwerks und unseren nächsten Sprechstunden! \n  \n \n\n\n \n  \nTeilen Sie diese Veranstaltung\, wählen Sie Ihre Plattform!\n  \n 
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SUMMARY:IFAT 2024 - Weltleitmesse für Umwelttechnologie
DESCRIPTION:„IFAT 2024 – Weltleitmesse für Umwelttechnologie“\n13. – 17. Mai 2024 \nOrt: Messe München \n  \nIn der Woche vom 13. Mai bis zum 17. Mai 2024 findet in München die Weltleitmesse für Wasser-\, Abwasser-\, Abfall- und Rohstoffwirtschaft statt und das Netzwerk für Klimaanpassung & Unternehmen.NRW ist mit dabei!  \nIn diesem Jahr gehen wir mit Ausstellern und Messebesuchern insbesondere zu den Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Bereich der Klimaanpassung und den neuen Anforderungen des ESG-Reporting ins Gespräch. Besuchen Sie uns gerne am Stand des KNUW in Halle 6\, Stand 127/226.  \nSind Sie selbst auch auf der IFAT oder sind Sie an unseren Messeaktivitäten interessiert? Dann kontaktieren Sie uns gerne für einen Austausch – auf der IFAT oder darüber hinaus.  \nWeiterführende Informationen zur Klimaanpassung auf der IFAT finden Sie hier.\n \nZur Anmeldung
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DESCRIPTION:NKU-SPRECHSTUNDE\nDie Fragestunde des Netzwerks Klimaanpassung & Unternehmen.NRW \n„Unternehmensperspektiven und -interessen in der Klimaanpassungspolitik – Der Beirat Klimaanpassung NRW“\n16. Mai 2024\, 8:00 – 8:45 Uhr \nOrt: Online \n\nSehr geehrte Damen und Herren\,  \n   \nin unserer 20. Sprechstunde des Netzwerks Klimaanpassung & Unternehmen am 16. Mai 2024 haben wir mit Herrn Holger Gassner vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. und Mitglied des Beirats Klimaanpassung NRW zum Thema „Unternehmensperspektiven und -interessen in der Klimaanpassungspolitik – Der Beirat Klimaanpassung NRW“ gesprochen.   \n   \nGerne stellen wir Ihnen hiermit eine kurze Zusammenfassung des Gesprächs zur Verfügung.  \n   \n„Unternehmensperspektiven und -interessen in der Klimaanpassungspolitik – Der Beirat Klimaanpassung NRW“  \n   \nDie Klimaanpassung ist existenziell und muss alle Bereiche und Ebenen umfassen. Verschiedene Maßnahmen müssen daher ineinandergreifen und fachübergreifend geplant sein. Der interdisziplinär aufgestellte Beirat Klimaanpassung NRW besteht aus 29 Expert:innen und Akteur:innen aus NRW. Er bündelt breite und umfassende Kompetenzen verschiedener Disziplinen und Sektoren und repräsentiert die diversen Perspektiven aus Wirtschaft\, Kommunen und Zivilgesellschaft.  \n\nBundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.: Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft hat deutschlandweit über 2000 Mitglieder und in der Landesgruppe NRW sind über 300 Mitglieder vertreten. Der Verband betreut die gesamte Themenbreite der Energie und Wasserwirtschaft – diese Themen sind sehr relevant für die Klimaanpassung. \n\n\n\nAufgaben des Beirats: Den Beirat Klimaanpassung gibt es seit November 2021. Er wurde im Nachgang zur Verabschiedung des Klimaanpassungsgesetzes des Landes NRW gegründet. Die Aufgabe des Beirats ist es\, Impulse und Empfehlungen für die Regierung zu erarbeiten\, die der Klimaanpassung dienen sollen. Der Beirat besteht aus 29 Mitgliedern\, die ein breites Spektrum an Sektoren und Interessen abdecken. Vertreten sind zum Beispiel die Architektenkammer\, der Garten- und Landschaftsbau\, die Industrie\, das Handwerk\, die Landwirtschaft und zivilgesellschaftliche Gruppen. Alle sind vom Klimawandel betroffen und bringen ihre Interessen und Perspektiven in den Beirat ein. Somit bündeln und spiegeln Empfehlungen des Beirats die Interessen zahlreicher unterschiedlicher Akteur:innen.\n\n\n\nArbeitsweise des Beirats: Seit seiner Gründung im November 2021 trifft sich der Beirat zwei Mal im Jahr in großer Runde. In der ersten Sitzung wurden zunächst Überschneidungen und Schwerpunktthemen für die Klimaanpassung identifiziert. Nach 2 Jahren der Zusammenarbeit wurde dem Umweltministerium dann eine Liste an Empfehlungen\, gegliedert nach Schwerpunktbereichen\, übergeben. Die Schwerpunktthemen lauten dabei: 1) Wasser (Verfügbarkeit und Speicherung) 2) Flächen und Boden\, 3) Klimaresilienz und Infrastruktur\, 4) Kommunikation und Befähigung. \n\n\n\nKlimaanpassungsstrategie des Landes: Die Empfehlungen des Beirats sind in den aktuell laufenden Prozess der Landesregierung zur Erarbeitung einer Klimaanpassungsstrategie für NRW eingeflossen. In seiner letzten Sitzung hatte der Beirat auch die Gelegenheit\, Zwischenergebnisse des Strategieprozesses einzusehen und zu kommentieren. Die Veröffentlichung der Klimaanpassungsstrategie durch die Landesregierung ist für den Spätsommer/Herbst 2024 geplant. Im Anschluss soll der Beirat auch in das Monitoring der Umsetzung eingebunden werden.\n\n\n\nVerschneidung mit anderen Initiativen: Die Arbeit des Beirats ist eingebettet in ein Umfeld mit weiteren Prozessen: So arbeitet das Land NRW beispielsweise im Bereich „Wasser“ auch an einer Wasserstrategie (in Ergänzung zur Wasserstrategie auf Bundesebene) und der Landtag hat beschlossen\, eine Enquete-Kommission zum Thema „Wasser in Zeiten des Klimawandels“ einzusetzen. Besonders wichtig ist dabei\, dass all diese Bestreben ineinandergreifen\, denn überall ist das entscheidende Thema die Wasserverfügbarkeit. Diese zeitgleichen Prozesse zeigen die Bedeutung des Themas: die Prozesse müssen konvergieren und in die gleiche Richtung gehen.  \n\n\nZiel der Arbeiten: Am Beispiel Wasser lassen sich einige Fragestellungen illustrieren: Das übergeordnete Ziel ist die zuverlässige Versorgung aller Akteure. Die Trinkwasserversorgung hat absolute Priorität\, denn sie ist von höchster Relevanz für die Bevölkerung. Aber auch die Landwirtschaft sowie die Industrie haben berechtigte Bedarfe an Wasser. Dadurch entstehen Nutzungskonkurrenzen. Daher gilt es zu klären: Was brauchen wir\, um langfristig die Trinkwasserversorgung sicherzustellen? Die Grundwasserbildung geht in manchen Regionen seit Jahren zurück\, so dass geprüft werden muss\, inwiefern Fernwasserleitungen verlegt werden sollten. Zudem kann es bei fortschreitendem Klimawandel passieren\, dass in extremen Hitzeperioden die Wassernutzung eingeschränkt werden muss. Hier gilt es schon heute zu klären: Wie kommt man zu einer Priorisierung im Ernstfall? Das sollte nicht erst in einer Krisensituation abgestimmt werden.  \n\n   \nHaben Sie Fragen?  \nGerne können Sie sich bei Fragen an uns oder auch direkt an Herrn Gassner unter holger.gassner@bdew-nrw.de wenden.   \n   \nInformationen zur Klimaanpassungspolitik des Landes NRW:  \nhttps://www.umwelt.nrw.de/themen/umwelt/klimawandel-und-anpassung/klimaanpassung-nrw  \n   \nPressemitteilungen zum Beirat Klimaanpassung NRW:  \nhttps://www.umwelt.nrw.de/beirat-klimaanpassung-legt-landesregierung-empfehlungen-fuer-nordrhein-westfalen-vor  \nhttps://www.land.nrw/pressemitteilung/umweltministerium-setzt-beirat-klimaanpassung-ein  \n   \nAktuelle Broschüre des BDEW zur Wasserwirtschaft in Europa:  \nhttps://www.bdew.de/media/original_images/2024/05/07/bdew-broschure_wasserwirtschaft-in-europa_web.pdf  \n   \n   \nKünftige Termine der NKU-Sprechstunde:  \n\n Sprechstunde: Donnerstag\, 06. Juni von 8:00 bis 8:45 Uhr zum Thema „Hitzeschutz für Unternehmen!“: https://klimaanpassung-unternehmen.nrw/event/nku-sprechstunde-21\n\nIn unserem Veranstaltungskalender finden Sie Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu allen Veranstaltungen des Netzwerks. \n\n \nTeilen Sie diese Veranstaltung\, wählen Sie Ihre Plattform!\n  \n \n  \nTeilen Sie diese Veranstaltung\, wählen Sie Ihre Plattform!\n  \n 
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