THEMA: Hitze, Arbeitsschutz und Gesundheit

THEMA: Hitze, Arbeitsschutz und Gesundheit

Hitzesommer 2026: Unternehmen jetzt klimafest machen

Hitzesommer 2026: Unternehmen jetzt klimafest machen

Im Artikel werden KI generierte Symbolbilder verwendet.

Hitzewelle in Deutschland im Juni 2026

Eine historische Hitzewelle hat in den vergangenen Wochen Deutschland und weite Teile Europas erfasst. Mit Temperaturen von bis zu 41,8°C in Deutschland, zahlreichen neuen Temperaturrekorden und anhaltenden Tropennächten in vielen Städten wird deutlich: Extreme Hitze ist längst keine Ausnahme mehr, sondern eine wachsende Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Insgesamt führte die Hitzewelle laut Berechnungen von Prognos auf Basis von Wetterdaten von verschiedenen Standorten zu zehn Hitzetagen ab 30°C in Folge in NRW. Das LANUK rechnet für denselben Zeitraum in NRW sogar mit elf Hitzetagen über 30°C. An zwei Tagen wurden flächendeckend auch Temperaturen über 35°C erreicht.  

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts kam es bis einschließlich Kalenderwoche 26 bundesweit zu über 9.600 hitzebedingten Sterbefällen. Für NRW wurden bis Ende Juni rund 2.620 hitzebedingte Sterbefälle geschätzt. Die anhaltende Hitze belastete dabei nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung, sondern wirkte sich auch auf die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen aus. 

Nach Berechnungen von Prognos auf Basis der Ergebnisse der Studie „Arbeitsschutz im Klimawandel" beliefen sich die bundesweiten Kosten der Hitzewelle im Juni auf rund 6,3 Milliarden Euro. Mit rund 1,1 Milliarden Euro trug NRW den höchsten absoluten Anteil aller Bundesländer an diesen Schäden. Bereits ein einzelner Tag mit Temperaturen ab 30°C verursacht in NRW Kosten von rund 90 Millionen Euro; bei Temperaturen ab 35°C steigen diese auf rund 205 Millionen Euro. 97% der Kosten entstehen hierbei durch Produktivitätseinbußen. Besonders betroffen von der Hitzewelle waren in NRW das verarbeitende Gewerbe (310 Millionen € an wirtschaftlichen Schäden), das Gesundheits- und Sozialwesen (136 Millionen €) sowie der Handel, die Reparatur und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen (115 Millionen €). Somit stellt Hitze ein zunehmendes Risiko für Unternehmen in NRW dar und Anpassungsmaßnahmen werden dringend erforderlich.

Wie waren Unternehmen in NRW betroffen?

In welchem Umfang und wie stark Unternehmen in Nordrhein-Westfalen von den Extremtemperaturen belastet waren, zeigt unsere Unternehmens-Umfrage zur Hitzebetroffenheit. Insgesamt haben sich 34 Unternehmen aus unserem Netzwerk zu ihrer Betroffenheit in der Hitzewelle im Juli geäußert. Die befragten Personen stammten überwiegend aus öffentlichen Organisationen sowie aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus einem breiten Branchenspektrum an unterschiedlichen Standorten in ganz NRW. 

Unternehmen nahmen die Auswirkungen der Hitzewelle insbesondere in Form höherer Kosten, beispielsweise durch einen gestiegenen Energieverbrauch, von Umsatzeinbußen, etwa infolge von Verkaufseinbrüchen oder Veranstaltungsabsagen sowie durch vermehrte krankheitsbedingte Arbeitsausfälle wahr. Rund drei Viertel der Befragten setzten kurzfristige Hitzeschutzmaßnahmen um. Am häufigsten wurden technische Maßnahmen wie die Anschaffung von Ventilatoren oder Klimaanlagen sowie organisatorische Maßnahmen wie die Flexibilisierung von Arbeitszeiten, Arbeitsorten (z. B. Homeoffice) und Anpassung von Kleidungsvorschriften umgesetzt. Darüber hinaus wurden in vielen Unternehmen zusätzlich Trinkwasser bereitgestellt und erweiterte Trinkpausen eingeplant.

Welche spontanen Maßnahmen zum Hitzeschutz haben Sie umgesetzt?

Hitzesommer 2026: Unternehmen jetzt klimafest machen

Hitzesommer 2026: Unternehmen jetzt klimafest machen

Hitzewelle in Deutschland im Juni 2026

Eine historische Hitzewelle hat in den vergangenen Wochen Deutschland und weite Teile Europas erfasst. Mit Temperaturen von bis zu 41,8°C in Deutschland, zahlreichen neuen Temperaturrekorden und anhaltenden Tropennächten in vielen Städten wird deutlich: Extreme Hitze ist längst keine Ausnahme mehr, sondern eine wachsende Herausforderung für Wirtschaft und Gesellschaft. Insgesamt führte die Hitzewelle laut Berechnungen von Prognos auf Basis von Wetterdaten von verschiedenen Standorten zu zehn Hitzetagen ab 30°C in Folge in NRW. Das LANUK rechnet für denselben Zeitraum in NRW sogar mit elf Hitzetagen über 30°C. An zwei Tagen wurden flächendeckend auch Temperaturen über 35°C erreicht.  

Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts kam es bis einschließlich Kalenderwoche 26 bundesweit zu über 9.600 hitzebedingten Sterbefällen. Für NRW wurden bis Ende Juni rund 2.620 hitzebedingte Sterbefälle geschätzt. Die anhaltende Hitze belastete dabei nicht nur die Gesundheit der Bevölkerung, sondern wirkte sich auch auf die Arbeitsfähigkeit von Beschäftigten und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit von Unternehmen aus. 

Nach Berechnungen von Prognos auf Basis der Ergebnisse der Studie „Arbeitsschutz im Klimawandel“ beliefen sich die bundesweiten Kosten der Hitzewelle im Juni auf rund 6,3 Milliarden Euro. Mit rund 1,1 Milliarden Euro trug NRW den höchsten absoluten Anteil aller Bundesländer an diesen Schäden. Bereits ein einzelner Tag mit Temperaturen ab 30°C verursacht in NRW Kosten von rund 90 Millionen Euro; bei Temperaturen ab 35°C steigen diese auf rund 205 Millionen Euro. 97% der Kosten entstehen hierbei durch Produktivitätseinbußen. Besonders betroffen von der Hitzewelle waren in NRW das verarbeitende Gewerbe (310 Millionen € an wirtschaftlichen Schäden), das Gesundheits- und Sozialwesen (136 Millionen €) sowie der Handel, die Reparatur und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen (115 Millionen €). Somit stellt Hitze ein zunehmendes Risiko für Unternehmen in NRW dar und Anpassungsmaßnahmen werden dringend erforderlich.

Wie waren Unternehmen in NRW betroffen?

In welchem Umfang und wie stark Unternehmen in Nordrhein-Westfalen von den Extremtemperaturen belastet waren, zeigt unsere Unternehmens-Umfrage zur Hitzebetroffenheit. Insgesamt haben sich 34 Unternehmen aus unserem Netzwerk zu ihrer Betroffenheit in der Hitzewelle im Juli geäußert. Die befragten Personen stammten überwiegend aus öffentlichen Organisationen sowie  aus kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus einem breiten Branchenspektrum an unterschiedlichen Standorten in ganz NRW. 

Unternehmen nahmen die Auswirkungen der Hitzewelle insbesondere in Form höherer Kosten, beispielsweise durch einen gestiegenen Energieverbrauch, von Umsatzeinbußen, etwa infolge von Verkaufseinbrüchen oder Veranstaltungsabsagen sowie durch vermehrte krankheitsbedingte Arbeitsausfälle wahr. Rund drei Viertel der Befragten setzten kurzfristige Hitzeschutzmaßnahmen um. Am häufigsten wurden technische Maßnahmen wie die Anschaffung von Ventilatoren oder Klimaanlagen sowie organisatorische Maßnahmen wie die Flexibilisierung von Arbeitszeiten, Arbeitsorten (z. B. Homeoffice) und Anpassung von Kleidungsvorschriften umgesetzt. Darüber hinaus wurden in vielen Unternehmen zusätzlich Trinkwasser bereitgestellt und erweiterte Trinkpausen eingeplant. 

Welche spontanen Maßnahmen zum Hitzeschutz haben Sie umgesetzt?

Balkendiagramm: Welche spontanen Maßnahmen zum Hitzeschutz haben Sieumgesetzt?

Langfristig planen 70 % der befragten Unternehmen weitere Anpassungsmaßnahmen. Auch hier stehen der Einbau von Klimaanlagen oder Belüftungssystemen sowie zusätzliche Verschattungselemente im Vordergrund. Als größte Hürde für die Umsetzung wurden die hohen Investitions- und Finanzierungskosten genannt. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die zunehmende Hitzebelastung als relevantes Risiko wahrnehmen und einen wachsenden Handlungsbedarf bei der Klimaanpassung sehen. 

Welche Maßnahmen können Sie in Ihren Unternehmen jetzt durchführen, um besser durch die nächste Hitzewelle zu kommen?

Im Folgenden stehen kurzfristig umsetzbare und vergleichsweise kostengünstige Maßnahmen im Fokus, die bereits in den kommenden Wochen bzw. in diesem Sommer dazu beitragen können, hitzebedingte Belastungen für Beschäftigte und betriebliche Abläufe zu reduzieren. Ergänzend sollten Unternehmen jedoch auch langfristige, oftmals bauliche, Anpassungsmaßnahmen in Betracht ziehen, um sich auf künftig häufiger auftretende und intensivere Hitzewellen vorzubereiten. 

Maßnahmen für den Außenbereich
(meist eher geeignet für Eigentümer:innen)

Balkendiagramm: Welche spontanen Maßnahmen zum Hitzeschutz haben Sieumgesetzt?

Langfristig planen 70 % der befragten Unternehmen weitere Anpassungsmaßnahmen. Auch hier stehen der Einbau von Klimaanlagen oder Belüftungssystemen sowie zusätzliche Verschattungselemente im Vordergrund. Als größte Hürde für die Umsetzung wurden die hohen Investitions- und Finanzierungskosten genannt. Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass Unternehmen in Nordrhein-Westfalen die zunehmende Hitzebelastung als relevantes Risiko wahrnehmen und einen wachsenden Handlungsbedarf bei der Klimaanpassung sehen. 

Welche Maßnahmen können Sie in Ihren Unternehmen jetzt durchführen, um besser durch die nächste Hitzewelle zu kommen?

Im Folgenden stehen kurzfristig umsetzbare und vergleichsweise kostengünstige Maßnahmen im Fokus, die bereits in den kommenden Wochen bzw. in diesem Sommer dazu beitragen können, hitzebedingte Belastungen für Beschäftigte und betriebliche Abläufe zu reduzieren. Ergänzend sollten Unternehmen jedoch auch langfristige, oftmals bauliche, Anpassungsmaßnahmen in Betracht ziehen, um sich auf künftig häufiger auftretende und intensivere Hitzewellen vorzubereiten. 

Maßnahmen für den Außenbereich
(meist eher geeignet für Eigentümer:innen)

Bauliche Maßnahmen

Bauliche Maßnahmen
  • Außenliegende Verschattung (Markisen, Sonnensegel, Lamellen oder Rollläden) wirkt deutlich besser als innenliegende Lösungen. Teilweise sind diese sehr leicht anzubringen – wie beispielsweise Hitzefolien für die Fenster – und können auch in Mietobjekten umgesetzt werden.

Bepflanzung

Bepflanzung
  • Pflanzen vor Fenstern oder an Fassaden sorgen zusätzlich für natürliche Verschattung.
  • Bäume, Sträucher oder Kletterpflanzen im Außenbereich spenden Schatten und kühlen ihre Umgebung durch Verdunstung.

Organisatorische Maßnahmen

Organisatorische Maßnahmen umsetzen und Mitarbeitende entlasten:
  • Kühlwesten / kühlende Kopfbedeckung für besonders exponierte Mitarbeitende anschaffen.
  • Flexible Arbeitszeiten, gutes Pausenmanagement, Trinkwasser zur Verfügung stellen.

 

Maßnahmen für den Innenbereich
(auch für Mieter:innen geeignet)

Maßnahmen für den Innenbereich
(auch für Mieter:innen geeignet)

Bauliche Maßnahmen

Bauliche Maßnahmen
  • Wo bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle nicht möglich sind, helfen Innenjalousien oder Verdunklungsrollos sowie Sonnenschutzfolien auf Fenstern.
  • Verwenden von hellen Farben, zusätzlich können die Wände auch mit Klimafarben bestrichen werden: Diese Farben verbessern das Raumklima und beeinflussen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Akustik positiv.
  • Klimaanlagen können Kühlung verschaffen, wo andere Maßnahmen nicht effektiv genug sind. Hierbei können Klimaanlagen der Effizienzklasse A+++ und klimafreundliche Kühlmittel eingesetzt werden, um die klimaschädlichen Effekte möglichst gering zu halten.

Lüftung

Lüftung
  • Früh morgens und nachts lüften, wenn die Außentemperaturen niedrig sind.
  • Tagsüber Fenster schließen und Verschattung nutzen, sobald die Sonne direkt auf die Fenster scheint.
  • Ventilatoren sorgen zwar nicht für kühlere Luft, erhöhen aber den Komfort deutlich und können den Luftaustausch verbessern.
  • Hier bieten sich auch organisatorische Maßnahmen an: Wer ist morgens als Erstes im Büro und kann somit nochmal durchlüften, bevor die Außentemperatur zu warm zum Lüften wird?

Wärmequellen abschalten

Wärmequellen abschalten, da viele Bürogeräte unnötige Wärme erzeugen:
  • Nicht benötigte Monitore, Drucker oder Beleuchtung ausschalten.
  • LED-Beleuchtung und energieeffiziente Geräte verwenden.
  • Laptops erzeugen weniger Abwärme als Desktop-PCs.

Organisatorische Maßnahmen

Organisatorische Maßnahmen umsetzen und Mitarbeitende entlasten:
  • Leichte Sommerkleidung ermöglichen.
  • Kühlmatten oder auch kühlende Handtücher können variabel von verschiedenen Mitarbeitenden benutzt werden, um sich abzukühlen.
  • Trinkwasserspender gut zugänglich bereitstellen.
  • Flexible Arbeitszeiten oder Homeoffice während Hitzewellen ermöglichen falls möglich.
  • Besonders warme Arbeitsplätze zeitweise gegen kühlere Bereiche tauschen.

Auf Hitze vorbereitet sein

Auf Hitze vorbereitet sein:
  • Raumtemperatur und Luftqualität überwachen.
  • Mitarbeitende über Hitzerisiken informieren.
  • Einen kühlen Rückzugsraum für besonders heiße Tage einrichten.
  • Einen einfachen Hitzeschutzplan für das Büro entwickeln.

Weiterführende Informationen zur betrieblichen Hitzevorsorge und konkreten Anpassungsmaßnahmen finden Sie hier:

Bei Fragen zur betrieblichen Hitzevorsorge oder Klimaanpassung stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Nutzen Sie dafür beispielsweise unsere nächste Sprechstunde im September oder kontaktieren Sie uns per Mail unter Seemann@klimaanpassung-unternehmen.nrw

Weiterführende Informationen zur betrieblichen Hitzevorsorge und konkreten Anpassungsmaßnahmen finden Sie hier:

Bei Fragen zur betrieblichen Hitzevorsorge oder Klimaanpassung stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Nutzen Sie dafür beispielsweise unsere nächste Sprechstunde im September oder kontaktieren Sie uns per Mail unter Seemann@klimaanpassung-unternehmen.nrw

Alle Beiträge zum Thema: Hitze, Arbeitsschutz und Gesundheit

2026-08-14T14:57:36+00:00

Hitzesommer 2026: Unternehmen jetzt klimafest machen

Hitzewelle in Deutschland im Juni 2026

Eine historische Hitzewelle hat in den vergangenen Wochen Deutschland und weite Teile Europas erfasst.

Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen solcher Hitzeperioden sind wissenschaftlich gut belegt. Gleichzeitig stehen Unternehmen zunehmend vor der Frage, wie sie ihre Mitarbeitenden und Betriebsabläufe an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen können.

  • Welche Maßnahmen können Sie in Ihren Unternehmen jetzt noch durchführen, um besser durch die nächste Hitzewelle zu kommen?
  • Welche spontanen Maßnahmen zum Hitzeschutz haben Sie umgesetzt?
  • Informationen zur betrieblichen Hitzevorsorge und konkreten Anpassungmaßnahmen

In welchem Umfang und wie stark Unternehmen in Nordrhein-Westfalen von den Extremtemperaturen belastet waren, zeigt unsere Unternehmens-Umfrage zur Hitzebetroffenheit.

2024-10-31T23:05:17+00:00

Hitzeschutz für Unternehmen

06. Juni 2024  NKU-Sprechstunde
Die Fragestunde des Netzwerks Klimaanpassung & Unternehmen.NRW 

In unserer 21. Sprechstunde des Netzwerks Klimaanpassung & Unternehmen am 06. Juni 2024 haben wir mit Frau Sandra Musculus, Präsidentin des Industrieverbands Technische Textilien-Rollladen-Sonnenschutz e.V. (ITRS) und Prokuristin bei der Georg Musculus GmbH zum Thema „Hitzeschutz in Unternehmen!“ gesprochen.

Der Sommer steht vor der Tür und somit auch zahlreiche Hitzetage! Um die Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen während Hitzewellen zu schützen und ihnen ein produktives Arbeiten zu ermöglichen, sind Unternehmen auf einen geeigneten Hitzeschutz angewiesen.

  • ITRS e.V.
  • Arten des Hitzeschutz
  • Wissenschaftlicher Hintergrund
  • Sonnenschutz für Mieter:innen
  • Anbieter
  • Branchenentwicklung
  • Förderung
2026-01-16T15:29:10+00:00

Multiplikatoren-Workshop 2024: Gesundheit und Arbeitsschutz

20. Juni 2024 – Multiplikatoren-Workshop

Am 20. Juni 2024 trafen sich 12 engagierte Multiplikator:innen beim dritten Multiplikatoren-Workshop des NKU, um sich intensiv über “Gesundheit und Arbeitsschutz” im Zusammenhang mit Klimaanpassung auszutauschen. Teilgenommen haben unter anderem Vertretende der IHK, HWK, Wirtschaftsförderung und Innungskrankenkassen.

Im Mittelpunkt des Workshops stand die Notwendigkeit von Hitzeschutzmaßnahmen am Arbeitsplatz angesichts des Klimawandels. Denn bisher wird die Dringlichkeit dieses Themas oft unterschätzt, das Wissen über geeignete Anlaufstellen oder einzubeziehende Akteure fehlt. Durch gezielte Präventions- und Sensibilisierungsarbeit sowie die Weitergabe von relevanten, kompakten Informationen in den Betrieben können nicht nur das Problembewusstsein nachhaltig geschärft, sondern auch die ersten Schritte zur Bewältigung gemeinsam mit den Mitarbeitenden angegangen werden.

Der Workshop war geprägt von einem sehr regen Austausch und ergiebigen Beiträgen, die in die weitere Netzwerkarbeit einfließen. Aus diesem ergebnisreichen Dialog heraus wurde von Seiten der Teilnehmenden der Wunsch geäußert, sich untereinander stärker zu vernetzen und den Austausch in regelmäßiger Form zu verstetigen.

Wenn auch Sie eine Veranstaltung, egal ob online oder in Präsenz, planen oder Interesse haben bei unserem nächsten Workshop dabei zu sein, wenden Sie sich gerne direkt an uns.

Fausto Mirabile

Kontakt:

Fausto Mirabile

mirabile@klimaanpassung-unternehmen.nrw 
+49 162 2677937

Fausto Mirabile

Kontakt:

Fausto Mirabile
2024-11-27T22:04:38+00:00

Selbsttests & Checklisten der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderung

Die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH hat gemeinsam mit der Energie & Klima Koordinierungsstelle (EKKO) des Rheinisch-Bergischen Kreises Hilfsmaterial veröffentlicht, das Unternehmen für eine bessere Anpassung an Extremwetter wie Hitzeperioden, Stürme und Starkregenereignisse verwenden können. Darin enthalten sind Selbsttests, die im ersten Schritt zur Selbsteinschätzung der eigenen Betroffenheit dienen. In einem zweiten Schritt bieten Checklisten entsprechende Vorschläge für risikomindernde Maßnahmen zur betrieblichen Klimafolgenanpassung.

2024-10-31T23:12:51+00:00

Kommunikationsleitfaden & Arbeitshilfe Hitze von KLUG e.V.

Für umfassende Informationen und hilfreiche Tipps im Umgang mit Hitzebelastung bei der Arbeit im Freien hat KLUG e.V. gemeinsam mit ecolo den „Kommunikationsleitfaden – Im Freien Arbeitende vor Hitze schützen“ entworfen. Der Leitfaden wendet sich an Arbeitgebende verschiedener Berufsbranchen. Im Leitfaden enthalten sind Ratschläge und Maßnahmen sowie eine Checkliste für das Erstellen und Umsetzen eines Kommunikationskonzeptes.

Darüber hinaus finden Sie in der Arbeitshilfe “Hitze in der Arbeitswelt” von KLUG e.V. hilfreiche Empfehlung zum Umgang mit Hitzebelastung am Arbeitsplatz. Die Arbeitshilfe ermöglicht es, die größten hitzebedingten Risiken zu identifizieren und diese durch kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zu reduzieren.

2024-10-31T23:39:08+00:00

Gut geschützt durch den Sommer

Die Broschüre “Gut geschützt durch den Sommer” der BG Bau bietet umfassende Informationen und praktische Tipps, um Beschäftigte der Bauwirtschaft vor den Gefahren hoher Temperaturen zu schützen. Darin enthalten sind wichtige Hinweise zur Prävention von Hitzebelastung und Hitzeerkrankungen am Arbeitsplatz. Die Broschüre richtet sich sowohl an Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende.

2024-10-31T23:48:06+00:00

Weiterführende Kontakte

  • KLUG e.V. – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit:
    Der Klimawandel ist eine große Herausforderung für die globale Gesundheit. Die Deutsche Allianz Klimawandel & Gesundheit ist ein Bündnis von Organisationen und Einzelpersonen aus dem Gesundheitsbereich, dessen Ziel es ist, den Klimawandel als wichtiges Gesundheitsthema zu etablieren und politische und gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen, um dieser Gefahr effektiv zu begegnen.
  • Landeskoordinierungsstelle am Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW):
    Seit Mai 2023 koordiniert und stärkt die Landeskoordinierungsstelle am LZG.NRW die Gesundheitsförderung und Prävention in NRW, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Verbänden, Bildungseinrichtungen und kommunalen sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren. Die Landeskoordinierungsstelle bietet Schulungen, Beratungen und Materialien an, um Präventionsmaßnahmen effektiv umzusetzen. Ziel ist die Stärkung der klima-/hitzesensiblen Gesundheitskompetenz und Bereitstellung von Informationen zum Themenfeld Hitze und Gesundheit zur Vorbereitung auf Hitzeereignisse.

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