Rückblick Hitzesommer 2026:
Wie sind Unternehmen aus dem NKU-Umfeld mit der Hitze umgegangen?
Der Sommer 2026 hat uns deutlich gezeigt, wie es sich anfühlt, mit den Folgen den Klimawandels leben zu müssen.
Wie sind unsere Unternehmen mit der Hitze umgegangen?
- Hygiene-Institut des Ruhrgebiets: Begrünte Fassaden sorgen für spürbare Abkühlung
- IT-Dienstleister im Modeeinzelhandel: Flexible Arbeitszeiten als Reaktion auf die Hitze
- Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV): Hitzeschutz braucht langfristige Vorbereitung
Fazit: Learnings und Erkenntnisse
Anhand der Gespräche und der Erfahrungen der Unternehmen dieses Sommers lassen sich einige Anregungen und Vorbereitungen für den Umgang mit zukünftiger Hitze im Unternehmen ableiten.
Hitzesommer 2026: Unternehmen jetzt klimafest machen
Hitzewelle in Deutschland im Juni 2026
Eine historische Hitzewelle hat in den vergangenen Wochen Deutschland und weite Teile Europas erfasst.
Die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen solcher Hitzeperioden sind wissenschaftlich gut belegt. Gleichzeitig stehen Unternehmen zunehmend vor der Frage, wie sie ihre Mitarbeitenden und Betriebsabläufe an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen können.
- Welche Maßnahmen können Sie in Ihren Unternehmen jetzt noch durchführen, um besser durch die nächste Hitzewelle zu kommen?
- Welche spontanen Maßnahmen zum Hitzeschutz haben Sie umgesetzt?
- Informationen zur betrieblichen Hitzevorsorge und konkreten Anpassungmaßnahmen
In welchem Umfang und wie stark Unternehmen in Nordrhein-Westfalen von den Extremtemperaturen belastet waren, zeigt unsere Unternehmens-Umfrage zur Hitzebetroffenheit.
Checkliste für Logistik- und Speditionsbetriebe
NKU-Selbstchecks zur betrieblichen Klimaanpassung
Diese Checkliste fokussiert sich auf klimabedingte Risiken für Logistik- und Speditionsbetriebe. Dazu zählen unter anderem Beeinträchtigungen von Verkehrswegen, Lager- und Umschlagprozessen, temperaturempfindliche Güter sowie Auswirkungen auf Beschäftigte und logistische Abläufe.
Checkliste für Kulturveranstaltungen
NKU-Selbstchecks zur betrieblichen Klimaanpassung
Diese Checkliste richtet sich an Veranstaltende sowie Dienstleistende im Kulturbereich. Berücksichtigt werden insbesondere Risiken für Besuchende und Personal, Anfälligkeiten von Veranstaltungsflächen, temporäre Infrastrukturen sowie organisatorische Herausforderungen bei Extremwetter.
Checkliste für Handwerksbetriebe
NKU-Selbstchecks zur betrieblichen Klimaanpassung
Diese Checkliste berücksichtigt die besonderen Anforderungen von Handwerksbetrieben. Im Fokus stehen unter anderem Arbeiten im Freien, Baustellenbedingungen, der Umgang mit Materialien und Maschinen bei extremen Temperaturen sowie gesundheitliche Belastungen der Beschäftigten durch Wetterextreme.
Checkliste für Unternehmen
NKU-Selbstchecks zur betrieblichen Klimaanpassung
Die branchenübergreifende Checkliste richtet sich an Unternehmen aller Branchen und betrachtet allgemeine betriebliche Risiken durch Wetterextreme. Dazu zählen beispielsweise Auswirkungen auf Gebäude und Infrastruktur, Lieferketten, Arbeitsorganisation sowie die Gesundheit der Beschäftigten.
Standardisierungsorganisationen im Kontext der Klimaanpassung
Wie entstehen Regeln und Standards für eine klimaresiliente Wirtschaft? Dieser Text beleuchtet, welche nationalen, europäischen und internationalen Standardisierungsorganisationen an der Entwicklung von technischen Regeln beteiligt sind und wie Klimaanpassung in Standards und Normen einfließt. Außerdem zeigen wir auf, wie sich Unternehmen an der Entstehung von Standards und Normen beteiligen können und warum sie dies tun sollten. Im Folgenden geben wir eine Übersicht über solche Standardi-sierungsorganisationen, die im Kontext der Klimaanpassungswirtschaft relevant sind.

Relevante Normen und Standards für Unternehmen mit Bezug zur Klimaanpassung
Hier finden Sie eine Auswahl zentraler technischer Regeln zur Klimaanpassung, die für Unternehmen relevant sein können: Von strategischem Klimarisikomanagement über resiliente Infrastrukturen bis hin zu baulichen und arbeitsbezogenen Anforderungen – nutzen Sie die Übersicht als Orientierung!
Betriebliche Klimaanpassung und Standardisierung – Chancen und Potenziale nutzen!
30. Januar 2025 – NKU-Sprechstunde
Die Fragestunde des Netzwerks Klimaanpassung & Unternehmen.NRW
Am 30.01.2025 haben wir mit Herrn Jörg Megow vom DIN e.V. über „Betriebliche Klimaanpassung und Standardisierung – Chancen und Potenziale nutzen!“ gesprochen. Klimaanpassung wird zunehmend in Normen integriert – teils explizit, teils implizit. Explizit geschieht dies durch spezifische Normen wie die ISO 14090 (Grundprinzipien der Klimaanpassung), ISO 14091 (Klimarisikoanalyse), ISO 14092 (Anpassung für Kommunen) und ISO 14093 (Finanzierungsmechanismen für Anpassungsmaßnahmen). Diese helfen Unternehmen, Klimarisiken systematisch zu bewerten und Anpassungsstrategien zu entwickeln. Allerdings findet sich das Thema auch implizit in bestehenden Normen, etwa bei Bauvorgaben, Infrastrukturstandards oder Wassermanagement-Richtlinien, in denen klimatische Veränderungen zunehmend berücksichtigt werden.
Weiterführende Informationen
Wenn Sie sich weitergehend für die Standardisierung in der Klimaanpassung interessieren, finden Sie im Folgenden Publikationen oder Websites der nationalen Standardisierungsorganisationen und vom Umweltbundesamt (UBA) als Anknüpfungspunkte.






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